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Die Unterbringung (Backpacker’s Accommodation)

Hostels, Motels und Bed & Breakfast
Hotels, Motels und „Bed and Breakfast-Hostels“ sind im ganzen Land zu finden. Allerdings sind sie Reisebudget-Killer. Mit etwa $40 muß man schon rechnen. Unterwegs immer auf Angebote -z.B. für Doppelzimmer- achten. Vor allem außerhalb der Städte gibt es immer wieder günstige Schnäppchen.
Die bekanntesten und teuersten Hotels sind das „Grand Chateau Hotel“ in Whakapapa Village im Tongariro National Park und die Hermitage im Mt. Cook National Park.

Jugendherbergen
Wie überall in der Welt ist auch in Neuseeland für die Jugendherbergen ein Ausweis erforder¬lich. Für Bettwäsche muß oft extra bezahlt werden, denn der eigene Schlafsack ist meistens nicht erlaubt. Jugendherbergen finden sich überwiegend nur in größeren Ortschaften und Städten.

Backpacker
Die knapp 160 Backpacker-Hostels sind privat geführte Herbergen, die überall im Land zu fin¬den sind und den Jugendherbergen ähnlich sind. Ein Verzeichnis aller Backpacker (Blue Bro¬chure) liegt in je¬dem Hostel (auch am Flughafen) zum Mitnehmen aus. Sie zeichnen sich durch familiäre Atmo¬sphäre aus, da sie nur über eine begrenzte Anzahl von Betten verfügen. Ein Ausweis ist nicht er¬forderlich. Die Nacht kostet zwischen $8 und $17. Es gibt sowohl Einzel-, Doppel- und Mehr¬bettzimmer. Wer keinen Schlafsack dabei hat, bekommt Bettwäsche. Eine voll ausgestattete Kü¬che, saubere Sani-täranlagen und Gelegenheit zum Wäschewaschen gehö¬ren zur Grundausstat¬tung. Nach dem „check in“ hat man 24 Stunden Zugang. Wer kein eigenes Fahrzeug hat, wird den „pick-up-service“ mancher Backpacker-Hostels bald zu schätzen wis¬sen: kurzer Anruf und man wird aus der näheren Umgebung kostenfrei abgeholt.
Gemütliche Aufenthaltsräume die¬nen zum Austausch von Reiseerfahrungen oder nur zum Aus¬ruhen. Einige Backpacker sind richtige Luxus-Herber¬gen. Oft verfügen sie über eigene Parkflächen, auf denen das Backpacker-Fahrzeug sicher geparkt werden kann.

 

Campingplätze
Nicht nur die billigste, sondern auch die schönste Art durch ein Land zu reisen. Die Camping¬plätze in Neuseeland lassen keine Wünsche offen und sind überall -wirklich überall- zu finden. Ein kostenloses Verzeichnis mit der Beschreibung aller Camps bekommt man nahezu auf jedem Platz. Die Serviceeinrichtungen umfassen auch hier saubere und großzügige Sanitäranlagen, Küche (eigene Töpfe mitbringen), Waschmaschine, Trockner und Aufenthaltsräume.

Die Nacht im Zelt kostet pro Person um die $8. Wer nicht gerade in der Weihnachtswoche unterwegs ist, hat meist freie Auswahl bei der Suche nach einem passendem Stellplatz. Der Untergrund kann superweiches Gras, Sand, aber auch ausgetrockneter, steinharter Erdboden sein. Es kommt darauf an, wo man sich gerade befindet. Es empfielt sich immer, eine Zeltunterlage zu verwenden.

Nahezu jeder Campingplatz verfügt über Cabins, in denen man es sich bei Regen für wenig Geld gemütlich machen kann. Auf spezielle Backpacker-Angebote achten.

Doc-Campgrounds
Meine Lieblingsplätze sind die „DoC-Campgrounds“. Für eine Gebühr von etwa $4 stellt man sein Zelt mitten in die Natur – oft an Seen oder Flüssen. Die Einrichtungen umfassen meist nur eine Latrine und -wenn kein Wasser in der Nähe ist- einen Wasserhahn. In den DoC-Büros gibt’s ein Verzeichnis dieser Plätze. Bezahlt wird durch „self-regestration“. Man füllt eine kleine Karte aus, legt den Geldbetrag in einen Umschlag und wirft diesen in einen bereitstehen¬den Behälter.

Outdoor
Zu einem besonderen Neuseeland -Erlebnis gehört natürlich eine Nacht in der Wildnis. Fernab jeglicher Zivilisation an einem Strand, See, Fluß oder in den Bergen erlebt man die Natur haut¬nah. Dabei gilt aber immer: „Leave the land undisturbed“

Viel Spaß beim Campen und eine gute Nacht!