"Enter" drücken, um zum Inhalt weiterzugehen

Erdgeschichtliche Entwicklung

Auf der Südhalbkugel liegt der Urkontinent Gondwanaland.
Das -über Millionen Jahre hinweg- von den großen Flüssen in das Meer eingeschwemmte feine Gesteinsmaterial bildet am Meeresgrund vor der Südostküste mächtige Ablagerungen. Diese Sedimente wandeln sich im Laufe der Zeit durch den auflastenden Druck und durch die Wärme aus dem Erdinneren zu Metamorphiten – wie Gneis, Schiefer oder Marmor- um.

Vor 130 Mio. Jahren
Tektonische Bewegungen setzen ein, und Gondwanaland beginnt zu zerbrechen.
Die uns heute bekannten Kontinente der Südhalbkugel driften auseinander. Teile des Ozeanbodens werden durch diese Vorgänge über die Wasseroberfläche geho¬ben und bilden eine neue langgestreckte Landmasse.
Urneuseeland ist entstanden, das vorerst noch mit dem Großkontinent -das heißt mit Australien- verbunden bleibt. Die Landmassen von Südamerika und Afrika sind bereits vollständig abgetrennt. Urneuseeland erstreckt sich zu diesem Zeitpunkt im Norden bis zum heutigen Kaledonien, im Süden reicht es bis zum Campbell Plateau und hat Verbindung mit der Westantarktis.

Durch aufsteigende Lava am Meeresgrund -dem „seafloor spreading“- in der heutigen Tasmansee zwischen Australien und Neuseeland, driftet das langgestreckte Land schließlich ab. Die bis dahin bestehenden Landverbindungen sind dabei abgebrochen, und die Landesoberfläche beginnt sich durch vertikale Bewegungen zu verkleinern.

Vor 70 Mio. Jahren
Neuseeland liegt in der ausgehenden Kreidezeit völlig isoliert auf der Nahtstelle von Pazifischer- und Indo-Australischer-Platte. Von Süden her drückt die Antarktische Platte. Die Oberfläche Neuseelands beginnt sich neu zu formen.
Im Bereich der Plattenüberschiebungen bilden sich Faltengebirge, in der Sub-duktionszone der Kontinentalplatten entwickeln sich durch Aufschmelzprozesse starke vulkanische Aktivitäten.