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Napier

Es war am 3. Februar 1931, als ein verheerendes Erdbeben mit der Stärke 7,9 auf der Richter-Scala  die Stadt verwüstete. Nach zwei Stunden kam die Erde wieder zur Ruhe, doch waren 250 Todes­opfer zu beklagen. Überrascht stellte man fest, daß das Land um Napier um ca. 40km2 größer geworden ist. Teile des Meeresbo­dens hatten sich durch das Erdbeben über den Meeres­spiegel gehoben. Auf diesem Gebiet befindet sich heute der Flughafen der Stadt.

Zwischen 1931 und 1934 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Und weil gerade zu diesem Zeitpunkt die Blütezeit des Art-Deco-Baustils war, entstanden in Napier die meisten und bedeutensten Art-Deco-Häuser der Welt. Der Art-Deco-Walk führt den Besucher durch die Stadt und erklärt den etwas eigentümlichen Baustil. Für einen Überblick lohnt die Fahrt auf den Bluff Hill Lookout, der sich über den Hafenan­lagen befindet. Um 13.00 Uhr gehe ich ins Kiwi-Haus. It’s Kiwi time! Einer dieser flugunfähigen, hühnergroßen Vögel wird in ein Spezial-Gehege gesetzt und kann aus der Nähe  live  beobachtet werden. Al­lerdings ist es auch hier verboten, die Tiere zu berühren. Über Tonband wird der Ruf des Vogels vorgespielt, so daß man ihn auch in der freien Natur wiedererkennen kann.

Seehunde und Delphine sind im Marineland die Attraktionen. Shows sind zweimal täglich. An heißen Nachmittagen dient sie zum Baden, am Abend zum Entspannen: die Marine Para­de mit ihren gewaltigen Palmen. Wenn’s dunkel ist, nochmal die Parade entlang gehen! Mit poppigen Farben wird hier so einiges beleuchtet: Bäume, Häuser und sogar der Springbrunnen. Sehens­wert. Napier ist eine der sonnigsten Städte in Neuseeland.