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New Plymouth

New Plymouth – Hauptstadt der Region Taranaki mit viel Wiesen und Meer außen­rum. Eine leb­hafte Küsten- und Hafenstadt. Die Strände an der Westküste sind durch zermahlene Lava schwarz und fast pulvrig. Es ist unglaublich, wie sich der feine Staub durch die Sonneneinstrahlung auf­heizt. Er wird so heiß, daß man nicht mehr darauf gehen kann. Nach einem Tag am Strand sieht man aus wie ein Kamin­kehrer. Die Brandung um New Plymouth ist bekannt für gutes Surfen und es macht wirklich riesigen Spaß, sich in den hohen Wellen zu tummeln. Wenn das Wasser nur et­was wärmer wäre!

New Plymouth – eine Stadt wie jede andere, wenn da nicht in unmittelbarer Nähe Mt. Egmont wäre -ein Stratovulkan wie aus dem Bilderbuch. Zuerst sehe ich mich etwas in der Stadt um: An der Küste -direkt beim Heizkraftwerk- befinden sich die Sugar Loafs – Reste alter Vul­kane. Der größte Zuckerhut, der unmittelbar an der Küste steht, kann be­stiegen werden. Ein kur­zer, aber sehr steiler Kletterpfad führt auf die Spitze und gibt den Blick auf Stadt, Küste und auf den meist wolkenverhangegen Mt. Egmont frei. Dort oben auf den Sonnenuntergang warten -un­vergeßlich! In der Stadt liegt der 49ha große Pukekura Park mit vielen heimischen Pflan­zen. In deutscher Hand ist der Princess Tourist Court. Ein kleiner, sehr gepflegter Cam­pingplatz mit vielen Cabins und einem Swimmingpool.

Falls sich Mt. Egmont mal ohne Wolken zeigt, lohnt die kurze Fahrt über den HW 3 zum Lake Mangamahoe. Eine Straße führt in die parkähnliche Landschaft. Von hier aus prä­sentiert sich Egmont in einem Postkartenpanorama. Ist man Mitte November in New Plymouth, lohnt ein Ausflug zum 400ha großen Pukeiti Rhododendron Trust, der an der nordwestlichen Bergflanke von Mt. Egmont liegt – etwa 20 Kilometer von New Plymouth entfernt. Ein unüberschau­bares Blütenmeer.