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Waipoua Forest

Obwohl in den Reiseführern die Kauribäume mehrfach abgebildet sind, übertrifft der Moment, wo man den Bäumen gegenübersteht, die Erwartungen um ein Vielfaches. Es ist fast schon ein ehr­fürchtiges Gefühl, das in mir aufsteigt. Die Dimensionen lassen sich weder beschreiben noch im Bild festhalten. Die Bäume sind Zeugen der Weltgeschichte. Im Waipoua Forest Sanctuary stehen sie: Tane Mahuta, der Gebieter des Waldes und Te Matua Ngahere, der Vater des Waldes. Sie sind die zwei größten verbliebenen Kauri-Bäume. Kurze Fußwege führen durch dichtes Busch­werk mit Palmen und Epiphyten zu diesen gigantischen Bäu­men.

Das Alter von Te Matua Ngahere -der einen Umfang von ca. 16m und eine Höhe 30m hat- wird auf 2000 Jahre geschätzt, das von Tane Mahuta auf 1200 Jahre. Ihr Umfang ist 14m, und die Höhe stolze 51m. Unbedingt anschauen! Da die Bäume Flachwurzler sind und überhaupt nur sehr spärliches und äußerst anfälliges Wur­zelwerk haben, nur auf den ausgewiesenen Wegen gehen, damit sie auch die nächsten Jahre noch überleben! Viele sind durch Touristen schon „totgetreten“ worden. Etwas weiter südlich, Richtung Dargaville, befindet sich der Trounson Forest. Ein Lehr­pfad führt durch diesen Kauribestand. Nach Einbruch der Dunkelheit darf er nicht mehr betre­ten wer­den, um Kiwi & Co. nicht zu stören. Dafür bietet das DoC geführte Nachtwanderungen an. Um tatsächlich einen Kiwi zu sehen, braucht es aber schon ein bißchen Glück. Hingegen ist der unver­kennbare Ruf manchmal zu hören.

Perfekt ausgestattete DoC-Camps liegen an der Straße nach Waipoua Settlement sowie direkt am Trounson Forest, die über Abzweigungen vom HW 12 zu erreichen sind. Hier findet man Ruhe und Erholung von den Eindrücken des Tages.