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Wanganui River Road

In Raetihi verlasse ich den HW 4, tanke nochmals voll und fahre in den Whan­ganui Na­tional Park. Nach wenigen Kilometern endet die Teerdecke, und eine knapp hundert Ki­lome­ter lange, staubige Schotterpiste beginnt. Nur wenige Touristen wagen sich in dieses abseits gele­gene Gebiet. Doch das Naturerlebnis ist überwältigend. Durch dichten und tiefgrünen Wald führt die Piste nach Pipiriki. Von hier hat man die Möglichkeit, mit dem Boot zur  Bridge to Nowhere  zu fahren. Die Straße führt von nun an immer den Whanganui River entlang. Euro­päi­sche Missionare haben in diesem Tal ihre Spuren hinterlassen, denn die nachein­ander folgenden Ortschaften nennen sich Jerusalem, London, Korinth und Athen. Im letzten Viertel der Strecke liegen neben der Straße einige DoC-Campgrounds. Am Ende ist man wirklich froh, wieder Teer unter den Rädern zu ha­ben. Fahrer, Fahrzeug und Ausrüstung sind mit einer dicken Staub­schicht bedeckt. Entgegenkommende Autos erkennt man vorzeitig an einer aufsteigenden Staub­wolke zwischen den Bäumen.